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Wie funktioniert das Savvii Content Delivery Network (CDN)?

Wir bekommen regelmäßig Fragen über unser Content Delivery Network (CDN) und wozu es eigentlich dient. Es kann WordPress Seiten mit viel statischen Inhalten einen großen Geschwindigkeitsgewinn bieten. Doch wie funktioniert dies genau? Bieten externe CDN’s dann noch einen Mehrwert? All dies erklären wir in diesem Artikel.

Unser Stack ist komplett auf WordPress ausgerichtet. Dies tun wir durch optimalisierte Techniken wie NGINX-Webserver, PHP7 und Servercaching. Ihre Seite kann also auch ohne Content Delivery Network sehr schnell sein.

Abhängig von der Konfiguration Ihrer Seite kann ein CDN jedoch einen Mehrwert bieten. Das Laden von Webseiten ist eine Aufgabe die unser Server ausführen muss. Mit einem CDN verteilen Sie diese Aufgabe auf zwei Server, die beide gleichzeitig einen Teil Ihrer Seite laden. Der Webserver lädt dynamische Inhalte, während statische Inhalte über das Netzwerk geladen werden.

Das Savvii Content Delivery Network

Bei Savvii können Sie ein CDN nutzen, welches wir selbst entwickelt haben. Alle statischen Assets werden hierüber geladen. Was sind statische Inhalte? Es geht um Dateien mit einer bestimmten Dateiendung. Auf unserer Supportseite finden Sie eine Liste mit allen Dateienendungen die unser Netzwerk lädt. Webseiten selbst sind dynamische Inhalte und Bilder, CSS, sowie JS Dateien sind statische Inhalte.

Der Name CDN is für unsere Technologie jedoch eigentlich nicht ganz richtig, da wir keine getrennte Server nutzen. Die Inhalte werden vom selben Server geladen, aber über intelligente (savvy) Techniken umgehen wir das Limit von Assets die eine Seite gleichzeitig laden kann.

Alle statischen Inhalte werden automatisch von einer Subdomain von uns geladen. Ihr Browser denkt somit, dass Inhalte von 2 verschiedenen Seiten geladen werden und kann die Daten daher gleichzeitig laden. Diese Domain setzt keine Cookies und wir somit eine ‘cookieless Domain’ genannt.

Unser CDN können Sie über das Savvii Plugin mit einem Mausklick (de-)aktivieren. Standard ist unser CDN ausgeschaltet – Beachten Sie dies also wenn Sie Ihre Seite bei uns hosten.

 

CDN Ausgeschaltet

Die Option zum Ein- und Ausschalten des CDN sieht so aus. In diesen Beispiel ist das CDN ausgeschaltet.

Kombination mit SSL

Sie können die Option bei uns nicht mit SSL kombinieren. Die über unser Netzwerk geladenen Inhalte erhalten nämlich eine andere Domain:

http://cdn.<Ihre-savvii-URL>.savviihq.com/

Wie Sie sehen, geht es hier um eine Zweischritt-Subdomain. Ihre Savvii-URL ist eine Subdomain von .savviihq.com. Der Inhalt wird über die cdn.-Subdomain hiervon geladen. Selbstverständlich ist Ihre Savvii-URL per SSL erreichbar, damit Sie Ihre Seite auch mit SSL testen können. Wir haben hierzu ein Wildcard Zertifikat installiert. Der Netzwerk-Teil wird hiermit jedoch nicht verschlüsselt geladen.

Lassen Sie sich hierdurch nicht von einem SSL-Zertifikat abschrecken. Ein SSL-Zertifikat bietet Ihnen viele Vorteile und Ihre Seite kann trotzdem genauso schnell laufen! Wir nutzen SSL mit der SPDY-Technik, welche alle Assets einer Seite in einem Stream gleichzeitig lädt. Hierdurch wird das Problem der limitierten gleichzeitigen Assets auch gelöst. Dank http/2 wird eine Seite mit SSL besonders schnell geladen. Diese Erfahrung haben wir mit Kundenseiten und unserer eigenen Seite schon machen dürfen.

Externe Content Delivery Networks

CDN extern
Natürlich müssen auch ‘echte’ CDN’s besprochen werden. Sie können unser Hosting selbstverständlich mit einem externen CDN-Anbieter koppeln. Diese Dienste sollen oft die Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit Ihrer Seite erhöhen. Bekannte Spieler auf diesem Gebiet sind Cloudflare, MaxCDN und Amazon S3/CloudFront.

Es ist zu komplex um hier alle Dienste zu erklären. Trotzdem gibt es einige wichtige Punkte um zu bestimmen, welcher der richtige Anbieter für Sie ist.

Proxy Caching oder static Assets?

Wir haben in diesem Artikel ein Content Delivery Network als extra Server definiert, der statische Inhalte lädt. Es gibt jedoch auch Dienste, die im Volksmund CDN genannt werden, aber eigentlich eine andere Funktion bieten. Ein bekanntes Beispiel ist CloudFlare, welches Ihre komplette Seite in der eigenen Cache speichert und diese über verschiedene Proxy Server weltweit laden kann.

Push oder pull?

Wenn Sie statische Inhalte Ihrer Webseite über ein CDN laden lassen möchten, dann muss der Dienst Ihre Inhalte auf eine bestimme Weise einlesen. Es gibt hierzu zwei Methoden: Push (drücken) oder Pull (ziehen). Wie die Namen bereits verraten, muss man mit der Option ‘Push’ die Inhalte zelf auf das CDN laden. Mit der Methode ‘Pull’ werden die Inhalte automatisch geladen. Letzteres ist natürlich viel komfortabler für Sie.

Übersicht pro CDN

CDNPush / PullStatic AssetsSSLIntegration
CloudFlarePullProxy cacheJaEigenes Plugin
MaxCDNPullStatic assetsJaW3TC
Amazon S3 / CloudFrontPushStatic assetsJaEigenes Plugin

Unser Hosting kann gut mit externen CDN’s kombiniert werden. Wichtig ist allerdings die gute Zusammenarbeit von WordPress und dem CDN. Manche Anbieter machen diese Zusammenarbeit durch Plugins sehr einfach, andere fordern mehr Eigenarbeit von Ihnen. Achten Sie darauf, ob die Verbindung des Anbieters verschlüsselt ist, wenn Sie SSL auf Ihrer Seite nutzen. Bei den meisten Anbietern ist das gratis und einfach einzurichten.

Selbstverständlich gibt es noch mehr externe Anbieter, doch CloudFlare, MaxCDN und Amazon S3/CloudFront sind die bekanntesten und werden von unseren Kunden am häufigsten genutzt.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie noch Fragen zu unserem eigenen CDN oder der Kombination unseres Hostings mit externen CDN’s haben.

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